Simon & Widdig GbR

Büro für Landschaftsökologie

Bundesstichprobenmonitoring 2011 von Fledermausarten (Chiroptera) in Hessen - Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie

Telemetrie

Die Vogelschutzrichtlinie von 1979 sowie die FFH-Richtlinie von 1992 verpflichten jedes Mitgliedsland der Europäischen Union zur Einrichtung eines Schutzgebietsnetzes NATURA 2000. Als ein EU-weites Netz von Schutzgebieten soll NATURA 2000 zum Erhalt der in der EU gefährdeten Lebensräume und Tier- und Pflanzenarten dienen.

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind gemäß Artikel 11 der FFH-Richtlinie zur Überwachung des Erhaltungszustandes der NATURA 2000-Gebiete verpflichtet. Um feststellen zu können, wie sich der Zustand der biologischen Vielfalt in der Europäischen Union entwickelt, werden zukünftig für alle europäisch geschützten Arten und Lebensräume regelmäßig Bestandserhebungen durchgeführt. Auf Grundlage dieser fortlaufenden Beobachtungen berichten die EU-Mitgliedstaaten der Europäischen Kommission über den Erhaltungszustand der jeweiligen Arten und Lebensräume. Auf europäischer Ebene werden diese Daten dann zu einem Gesamtbild zusammengefügt und die Erhaltungszustände der Arten und Lebensräume in einem "Ampelschema" mit rot (schlecht), gelb (unzureichend) und grün (günstig) bewertet.

In Deutschland sind für die Auswahl und Meldung der Natur 2000-Gebiete, ihren Schutz und ihr Management die Bundesländer zuständig. In Hessen wurde das Meldeverfahren für das Schutzgebietsnetz NATURA 2000 im Jahr 2004 abgeschlossen.

Bechsteinfledermaus